Wahlergebnisse 2013

Die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag fand am Sonntag, dem 02. September 2013 statt.

Wahlergebnisse für Brandenburg

Bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 gelang es der CDU, wieder stärkste Partei im Land Brandenburg zu werden. Mit einem deutlichen Zuwachs von 11,2 Prozentpunkten kamen die Christdemokraten auf 34,8 % der gültigen Zweitstimmen; das war das höchste Ergebnis seit 1990. Die CDU lag damit gemessen an ihrem Zweitstimmenanteil rund 12 Prozentpunkte vor der SPD; sie löste DIE LINKE als stärkste Partei ab. Im Vergleich zur Bundestagswahl 2009 hatten DIE LINKE und die FDP Verluste hinzunehmen. Für DIE LINKE war ein Rückgang der Zweitstimmen von 6,1 % zu verzeichnen, die Liberalen erreichten 2013 in Brandenburg nur noch einen Zweitstimmenanteil von 2,5 %. Dies ist für die FDP der bisher niedrigste Wert bei Bundestagswahlen im Land. Die GRÜNEN/B 90 verbuchten ebenfalls leichte Verluste: der Stimmenanteil der GRÜNEN/B 90 verringerte sich von 6,1 % auf 4,7 %. Auf die erstmals an einer Bundestagswahl teilnehmende AfD entfielen 6,0 %. In den 18. Deutschen Bundestag wurden von den insgesamt 631 Abgeordneten 20 Parlamentarier aus Brandenburg gewählt. Davon gehören neun der CDU an. Auf DIE LINKE und die SPD entfallen jeweils fünf Sitze. Die GRÜNEN/B 90 erreichten einen Sitz. Bei den Direktmandaten entschieden sich in neun der zehn Brandenburger Bundestagswahlkreise die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler mit ihrer Erststimme für die Bewerberinnen und Bewerber der CDU. Während 2009 die SPD noch fünf Direktmandate errang, gewann sie diesmal nur im Wahlkreis 60 ein Direktmandat. Für die Partei DIE LINKE reichte es zu keinem Direktmandat.

Eindeutiger Wahlgewinner ist die CDU. Sie erreichte mit 11,2 Prozentpunkten Zugewinn ein über dem bundesweiten Zuwachs liegendes Ergebnis. Die Christdemokraten wurden damit stärkste Partei in Brandenburg. Die CDU konnte mit 34,8 % nach der Bundestagswahl 1990 (36,3 %) ihr zweitbestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl in Brandenburg erzielen. Sie gewann über 155 Tsd. Stimmen mehr als 2009. Gemessen an ihrem Zweitstimmenanteil lagen sie damit um rund 12 Prozentpunkte vor der SPD. Die Zugewinne der CDU schlagen sich auch im Gewinn von neun der zehn Direktmandate nieder.

Die SPD blieb mit 23,1 % in Brandenburg noch unter ihrem Bundesergebnis von 25,7 %. Gegenüber der Bundestagswahl 2009 verringerte sich der Stimmenanteil der Sozialdemokraten in Brandenburg um 2,0 Prozentpunkte. Sie erzielte hiermit im Land das schlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl. Die Sozialdemokraten konnten nur ein Direktmandat im Wahlkreis 60 (Brandenburg an der Havel - Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I) durch Frank-Walter Steinmeier gewinnen. Über die Landesliste kommen vier Mandate für die SPD dazu. Insgesamt entfallen auf die SPD in Brandenburg damit fünf Mandate.

DIE LINKE wurde mit 311 312 Stimmen drittstärkste Partei in Brandenburg. 22,4 % der Zweitstimmen bedeutete einen deutlichen Rückgang um 6,1 Prozentpunkte und bei den Erststimmen auch den Verlust von vier Direktmandaten. Sie ist nunmehr deutlich hinter die CDU und die SPD zurückgefallen. Obwohl DIE LINKE in der Wählergunst der Brandenburgerinnen und Brandenburger fiel, lag sie 13,8 Prozentpunkte über ihrem Bundesdurchschnitt von 8,6 %. Über Listenmandate wurden fünf Bewerberinnen und Bewerber für DIE LINKE in den Bundestag gewählt.

 Die FDP sank auch in Brandenburg mit 2,5 % deutlich unter die Fünf-Prozent-Hürde. Die FDP musste Verluste von 6,8 Prozentpunkten hinnehmen. Sie verlor mehr als 94 Tsd. Stimmen und damit fast drei Viertel ihrer Wählerinnen und Wähler. Es ist für die FDP das schlechteste Ergebnis aller bisherigen Bundestagswahlen in Brandenburg.

Die GRÜNE/B 90 hatten bei der Bundestagswahl leichte Verluste hinzunehmen, und zwar ein Minus von 1,4 Prozentpunkten. Die Brandenburger GRÜNEN/B 90 sind wie 2009 mit nur einer Abgeordneten im Bundestag vertreten.

Als Wahlgewinner kann sich auch die AfD fühlen. Die erstmals an einer Bundestagswahl teilnehmende Alternative für Deutschland errang auf Anhieb 83 075 Stimmen. Das waren 6,0 % der Zweitstimmen. Damit ist die AfD nunmehr viertstärkste Partei in Brandenburg. Alle anderen Parteien blieben weit unter der 5-Prozent-Sperrklausel. Die Sonstigen erreichten zusammen 12,5 % der Zweitstimmen. Insgesamt zeigt das Wahlergebnis in Brandenburg, dass den starken Gewinnen der CDU und der AfD Stimmenverluste aller anderen Parteien und Landeslisten gegenüber stehen.

Quelle: Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg Ausgabe 4+5 2013 ab Seite 59

Wahlergebnisse für Panketal

Hier finden Sie die Wahlergebnisse der Bundestagswahl vom 2. September 2013 im Wahlgebiet Panketal geordnet nach den Wahlbezirken. Das Briefwahlergebnis konnte nicht miteinbezogen werden.

Wahlergebnisse 2013 (PDF)

Hintergrundinformationen zur Wahl

Wahltermine

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Wahllokale

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Wahlausschuss

Laut Kommunalwahlgesetz wird für das Wahlgebiet ein Wahlausschuss gebildet.

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