Havarien

Für den Notfall vorgesorgt ?

Ratgeber NotfallvorsorgeWenn der Strom ausfällt, fällt bei den meisten Menschen auch das Essen aus. Und das Licht. Und da Radio, Fernsehen und Internet ohne Strom nicht funktionieren, erfahren die Betroffenen auch nicht, warum sie ohne Strom sind. Was zur Vorbereitung auf eine solche Notsituation wichtig ist, gibt die Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt", herausgegeben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Auskunft. Sie wurde aktuell überarbeitet und ist in neuem Layout herausgekommen. Zu möglichen Notsituationen gehören Unfälle und Brände ebenso wie die Beeinträchtigung der Versorgung oder die Vorbereitung auf besondere Risiken.

Bei solchen Ereignissen ist es wichtig, dass Sie sich erst einmal selbst helfen können, ehe die organisierte Hilfe eintrifft. Der neu gestaltete Ratgeber des Bundesamtes bietet Informationen und Verhaltenshinweisen zu den verschiedensten Notsituationen.

 

 

Themen sind unter anderem:  

  • Allgemeine Hilfeleistung

  • Notruf

  • Brandschutz und Verhalten bei einem Brand

  • Vorbereitende Maßnahmen im privaten Haushalt bei Versorgungseinschränkungen oder 
  Versorgungsausfälle

  • ABC-Gefahren

  • Unwetter und

  • Hochwassergefahr

Durch diese Broschüre erfahren Sie, wie Sie mit solch einer Notfallsituation umgehen sollten und welche Vorkehrungen sie bereits im Voraus  treffen können um in solch einem Moment nicht ohne Notversorgung über die Runden kommen müssen. Mit einer persönlichen Checkliste am Ende des Ratgebers können Sie den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Vorbereitungen prüfen.

Diese Broschüre steht unter Publikationen auf der Internetseite des BBK (http://www.bbk.bund.de) als kostenfreier Download zur Verfügung.

S.Jäger, 21.11.2016


Was ist zu tun wenn die Sirene heult !

Sirenensignale und deren Bedeutung


Bei Großschadensereignissen, größeren Unglücksfällen und Terroranschlägen werden Sie durch geeignete Maßnahmen alarmiert, wie z.B.
 

  • Bekanntmachungen in Rundfunk und Fernsehen

  • Durch die im Kreisgebiet installierten Sirenen

  • Durch Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr oder Polizei


Wesentlich für alle Bürger ist es, die Bedeutung der verschiedenen Sirenensignale zu kennen!

Sirenensignale in Friedenszeiten:

eine Minute Heulton Radiogerät einschalten, auf Durchsage achten.
zwei mal unterbrochener Dauerton von einer Minute Feueralarm


Allgemeine Verhaltensregeln

Auch wenn Sie nicht unmittelbar betroffen sind, können Sie durch Ihr besonnenes Verhalten  wirkungsvoll zu einer schnelleren Gefahrenabwehr und Schadensbeseitigung beitragen!
Vermeiden Sie, dass die Einsatzkräfte bei Bränden und Unglücksfällen durch Schaulustige behindert werden! Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sind auf freie Straßen angewiesen. Wenn Sie nicht selbst helfen können, bleiben Sie dem Schadensort fern, und blockieren Sie keine Verkehrswege!
Bleiben Sie zu Hause oder am Arbeitsplatz, und achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr und Polizei oder Rundfunkdurchsagen.
Kinder sofort ins Haus rufen! Dann sind sie unter Aufsicht und können nicht durch Unwissenheit falsch reagieren.
Helfen Sie älteren oder behinderten Nachbarn und Straßenpassanten!
Telefonleitungen nicht blockieren. Feuerwehr, Polizei und andere Stellen benötigen jede Telefonleitung zum Einleiten von Hilfs- und Rettungsmaßnahmen; deshalb dort nur im Notfall anrufen.

O. Borck, SB öffentl. Ordnung, 12..02.2009



Weil Kinder jeden Tag etwas Neues lernen ...

Laufen. Spielen. Tanzen. Toben. Klettern. Kinder sind von Natur aus neugierig und erkunden ihre Umgebung. Tag für Tag lernen sie neue Dinge und machen Fortschritte. Aber: Kinder kennen viele Situationen noch nicht und können die Folgen ihres Handelns meist nicht absehen. Außerdem sind sie leicht ablenkbar und ungestüm, was das Unfallrisiko weiter erhöht. Und trotz negativer Erlebnisse begeben sie sich mitunter wieder in Gefahr. Tatsächlich sind Unfälle für Kinder das Gesundheitsrisiko Nummer eins. Es sterben sogar mehr Kinder an Unfällen als an Infektionskrankheiten und Krebs zusammen. Jährlich brauchen ca. 1,8 Mio. verletzte Kinder ärztliche Behandlung – das ist etwa jedes siebte Kind. Dabei ist die Mehrzahl der Kinderunfälle vermeidbar. Wie? Durch eine kindgerechte Umgebung, sichere Produkte, Schutzvorkehrungen und ein sicherheitsbewusstes Verhalten. Nach Expertenmeinungen könnten über 60 % der Unfälle verhindert werden.

....(aus dem Flyer Elternforum der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.)


Darum möchten wir auf die bemerkenswerte Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e. V. (http://www.kindersicherheit.de/) hinweisen. 
Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V. versteht sich als Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch, zur Kooperation und Abstimmung von Maßnahmen, zur Initiierung und Erprobung von Maßnahmen, zur Ressourcenbündelung und -beschaffung und zur Qualitäts-verbesserung bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen.

Auf der Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. finden nicht nur Eltern, sondern auch andere Betreuungspersonen, wie z. B. Erzieher, Lehrer u. a., nützliche Sicherheitshinweise, Tipps und Anregungen welche dabei helfen können, unseren Kindern ein möglichst unfallfreies Umfeld zu schaffen.

Wichtige Rufnummern und weiterführende Links

HELIOS Klinikum Berlin-Buch 030   940 10 (Kinderrettungsstelle)
Giftnotruf Berlin 030   192 40 (Tag und Nacht)
Eltern-Hotline 0228  688 34 34  


Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V.  0228  6883 40

http://www.lexikon-kindersicherheit.de/
http://www.kinderschutzbund.de/

http://www.wissen-und-wachsen.de/

http://www.dvw-ev.de/

http://www.familienunterhaltung.de/

Olaf Borck, SB öffentliche Ordnung, 25.04.2008